Tasmanien 2013

1000 Kilometer

Zu Fuss durch Tasmanien  -   My Walk through Tasmania




27.3. Hobart
das wars dann mit tasmanien und es war echt genial hier unten. die letzten tage war ich an der ostkueste unterwegs. zuerst bin ich nach st. helens gefahren und hab mir die bay of fires angeschaut. toller strand aber voll fuer autotouristen ausgebaut. strassen aber keine wassertanks! da das wetter eh nicht toll war und ich so nicht wirklich begeistert war hab ich doch noch meine bootstour um tasman peninsula gemacht und zum schluss bin ich nochmal auf maria island. uebrigens bin ich schneller von port arthur nach triabunna getrampt, als eine woche zuvor mit ria und mariuo gefahren und das mit fuenf verschiedenen fahrern. allerdings bin ich auch einen tag 15km strasse gelaufen, weil mich keiner mitgenommen hat, nur um dann fuer 10 dollar zurueck zum hostel in bicheno zu fahren. dort hatte ich allerdings nen lustigen abend mit 2 daenen und nem kerl aus honkong. komischerweise hatte ich das schlechteste wetter hier im osten, wo es eigentlich am wenigsten regnet. die 4 tage auf der insel hatte ich allerdings glueck und ich konnte doch noch ein wenig an den tollen straenden entspannen. retten musste ich auch niemanden. heut gings dann mit dem bus nach hobart. dort werd ich heut abend nen fettes steak essen gehen und morgen gehts dann das letzte stueck mit dem bus nach launceston. eine nacht dort und dann ganze zwei tage im flieger:( ich bin jetzt schon tot, wenn ich daran denke. aber zum glueck kann ich am dienstag wieder arbeiten;) war echt toll hier unten, wenn auch ab und an total anstrengend. aber so ist das eben, wenn man sich nicht im griff hat und einfach drauf loslaeuft. leider verpasse ich ein riesiges schauspiel, denn fuer freitag sind die groessten wellen die es je je gegeben hat an tasmaniens suedkueste angekuendigt hat mir ein surfer verraten. 12m!! haette ich ein paar euros mehr auf dem konte haette ich glatt meinen rueckflug gecancelt;)
18.3. Bicheno
ein paar ereignisreiche tage liegen hinter mir und ich werd wohl ne weile brauchen bis ich vor allem eine sache verarbeitet habe. tasman np war echt schoen, auch wenn ich wegen regen einen tag im zelt verbracht habe. 300m klippen ins meer, urwald und am ende mario und ria, die  ich netterweise mit auf den zeltplatz nach port arthur und weiter nach maria island befoerdert haben. eigentlich wollte ich paar tage entspannen auf der kleinen insel, doch dann kam alles anders. da lieg ich abends im zelt und hoere auf einmal schreie aus einiger entfernung. es hoerte sich so an wie help und nachdem ich einen franzosen angesprochen hatte und der es auch als help einordnete sind wir losgerannt. schliesslich entdeckte ich etwa einen kilometer entfernt einen alten mann im gras. er kroch und konnte offensichtlich nicht wirklich sprechen. lediglich help und ranger gab er von sich. diese hatte ich mittlweile auch gefunden und wir kuemmerten uns so gut es ging um den mann. ria und mario waren auch eingetroffen. ich schickte die rangerin nach paar decken, denn der mann zitterte vor kaelte. erst dachte ich ihn haette eine schlange gebissen, doch er war nass mit salzwasser. immer wieder versuchte er uns etwas mitzuteilen, doch wir konnten es nicht wirklich deuten. meiner meinung wollte er uns auf andere leute aufmerksam machen, die vielleicht mit einem boot in not geraten waren. die ranger ignorierten die zeichen einfach. fast eine stunde dauerte es, bis der helikopter da war und die rescue crew war nciht wirklich professionell. ria bestaetigte meinen eindruck und es verging fast noch eine stunde bis der helikopter endlich abhob. ich dachte nun die suchen an der kueste weiter, doch sie winkten ab und sagten, dass sie erst genaueres wissen muessen. wir sind auch in unser zelt und am naechstenb tag als wir von unserer wanderung zurueck waren flogen fuenf hubschrauber ueber dem meer und suchten wahrscheinlich leute. viel zu spaet unserer meinung nach und die rangerin bei der ich sofort war, war wohl froh als ich sie verliess. jedenfalls erzaehlte sie ne erfundene story, von vorsichtshalber suche usw.. mit 5 hubschraubern? sorry, aber die hatte schiss dass ich ihr arger mache, weil sie gestern nacht nichts in die wege geleitet hatte. jedenfalls bin ich mit mario u. ria weiter in den freycinet np gefahren. dort hab ich ne tolle dreitagestour hinter mir und danach mit nem verrueckten surfer in bicheno gelandet. dort hab ich mein drittes bett in tas gefunden und morgen will ich in den douglas apsley np. danach ist nicht mehr viel zeit und ich weiss noch nicht, ob ich zur bay of fires fahre oder zurueck nach hobart und doch noch meine bootstour im sueden mache. mal sehn.
8.3. Hobart zum III.
zur abwechslung gibts mal paar bilder, damit ihr halbwegs nen eindruck von der faszinierenden landschaft hier bekommt. war gestern ziemlich schnell auf bruny island wo es heute den ersten regen seit fast zwei wochen fuer mich gab. hab also auf den bootstrip verzichtet und bin mit einem paerchen aus devenport nach hobart gefahren. von hier will ich nach port arthur und paar tagestouren, sowie ne bootstour an der wilden kueste dort. werd die letzten drei wochen eh etwas ruhiger angehen und ein wenig entspannen. hab am federation peak gemerkt, dass es wohl doch ein wenig viel war die letzten wochen. jetzt werd ich noch nen bisschen durch hobart schlendern, denn mein bus faehrt erts um 4. also bis demnaechst. wer noch keine postkarte bekommen hat, bitte bescheid sagen!!!

7.3. Geeveston
also ich bin echt froh, dass ich hier bin, denn die letzten tage waren echt der wahnsinn. aber zuerst noch paar worte zum southcoast track. mit sven gings nach cockle creek einem kleinen paradies. genial und einfach nur traumhaft schoen da unten. doch weiter gings nach westen. wunderschoene buchten, ueberraschenderweise kaum leute, urwald, berge und ein bisschen schlamm;) 8 tage habe ich bis zum south west cape gebraucht und laut aussage eines fischers die schoensten tage seit dem er hier fischt erwischt. tut mir leid fuer alle die den weg bei sturm und regen laufen mussten. ich will mir das gar nicht ausdenken. sonnenuntergaenge vom feinsten, jeden tag schwimmen im ozean was will man mehr. frueh um 5 bin ich mit meiner taschenlampe zum s.w. cape aufgebrochen um den sonnenaufgang zu sehen und wurde belohnt mit einer famntastischen stimmung. die zeit anhalten will man in solchen momenten. auf dem weg nach ,elaleuca zum flug nach hobart traf ich eine gruppe die den s.w. cape track gelaufen ist und das war mein glueck. denn so konnte ich umsonst nach hobart fliegen, da ich fuer den piloten als gruppenmitglied galt und somit schon bezahlt hatte. dafuer habe ich das taxi vom flughhfen nach hobart bezahlt. mit dem hostel hatte ich auch glueck, da die gruppe ein zimmer fuer sechs gebucht hatte aber nur fuenf waren. abends gings in den pub und ich hab mein erstes guiness getrunken. wers brauch;) das wetter sollte schoen bleiben und di8e feuer im inselinnern waren seit einiger zeit erloschen und so hab ich mich entschieden mit dem bus nach geeveston zu fahren und zu den western arthurs - der wohl schoensten gebirgskette tasmaniens - zu laufen. eine idee die ich lieber nicht gehabt haette. im bus traf ich eine gruppe die zum federation peak wollte dem schwersten gipfel in tasmanien. an diesem berg vorbei fuehrte auch ein weg zu den w. arthurs und so fuhr ich mit den vieren zum farmhouse creek, dem ausgangspunkt der tour. die vier waren etwas aelter und so hab ich sie schnell hinter mir gelassen. der weg entwickelte sich schnell zu einem wilden etwas aus schlamm, gestruepp, querliegenden und wachsenden baeumen. dazu hitze und kaum wasser. vier stunden hab ich bis zur ersten campsite gebraucht und wurde dort von drei lustigen australiern begruesst. naechsten tag wurde es richtig lustig. acht stunden war ich unterwegs. die ersten vier waren easygoing doch die letzten vier waren echt eine pruefung meines willens. am letzten creek verzichtete ich darauf etwas zu essen, da es laut gps nur 2km bis zur naechsten campsite waren. die allerdings lag 600m weiter oben. dschubgel vom feinsten. felsspruenge von 20m. teilweise senkrecht gings nach oben. nur paar wurzeln boten halt. ueber baueme kam ich zur naechsten stufe und das alles mit meinem rucksack vollgepackt mit essen fuer 8 tage. kein tropfen wasser und der hunger machte sich bemerkbar. 30 grad und die sonne von vorn. nach drei stunden war ich am ende. ich bin kaum noch zehn meter gekommen und brauchte eine pause. ich dachte echt ich kipp gleich um. ich bekam schon gaensehaut udnmein mund war komplett trocken. ich musste weiter, denn zurueck waere ich in meinem zustand nicht mehr gekommen. eine stunde quaelte ich mich die letzten 200m meter hinauf und stuerzte mich quasi auf eine kleine quelle. ich war tot und hatte meuhe mein zelt aufzubauen. eine halbe stunde hab ich einfach nur dagesessen und danke gesagt an wen auch immer. nach etwas zu essen gings mir wieder einigermassen gut und ich bin noch ein bisschen ueber das kleine plateau unterhalb des maechtigen fed. peak gelaufen. ich hoffte nur das der weg nicht so weiter ging. allerdings wurde ich enttaeuscht. 200m bin am naechsten tag noch hinauf gestiegen bis ich schliesslich in einen abgrund blickte, der kein ende zu haben schien. ich ging ohne rucksack hinunter und habe mir gesagt: stopp. irgendwas sagte mir ich muss umkehren. ich habe mit mir gekaempft, doch es hatte keinen sinn, denn der weg war allein einfach zu gefaehrlich. zwar wollte ich auch nicht den selben weg zurueck, doch mir blieb keine wahl, auch wenn ich lange mit mir gekaempft habe. doch schliesslich hab ich alles richtig gemacht, denn am naechsten tag war das tal voller qualm. das feuer in den w. arthurs war wohl wieder entfacht und ich sah zu das ich zurueck kam. die gruppe kam mir auf halbem weg entgegen und ich sagte ihnen das der weg hinauf kaum gehbar ist mit rucksack. fuer mich hiess es anderthalb tage schlamm, gestruepp und hitze bis ich wieder am farmhouse creek war. dort angekommen hatte ich mal wieder glueck und ne halbe stunde spaeter kam ein paerchen aus geeveston zum lunch an den bach und sie nahmen mich mit nach geeveston. von hier aus will ich versuchen nach bruny island zu kommen. dann weiter nach norden in den tasman np. bis dahin sag ich ciao und bis bald

20.2. Hobart
da bin ich wieder, diesmal nach paar tagen "relaxen". nachdem ich die wette mit dem busfahrer von queenstown verloren hatte und ich mit ihm und nicht mit jemandem anderen zum lake st. clair gefahren bin, hab ich mich entschlossen, weil das wetter so toll war, ist, paar tage noch durch den NP Lake st. clair zu laufen. mit dem boot gings ueber den see ans andere ende und von dort in ein seitental des overlandtracks. urwald ohne ende, aber fast keine touristen. bis auf ein australisches paerchen, was ich auf dem boot kennen gelernt habe und mit denen ich einen tollen adend auf der campsite an der huette verbracht habe. sie haben eine galerie in melbourne und sind begeistert von meinen tasmanienbildern. naechsten tag gings hinauf weiter ins tal wo es wunderschoen gelegene seen und uralte pinienwaelder. ein zeltplatz war schnell gefunden und dann bin ich auf einen der umliegenden berge geklettert. belohnt mit einem tollen blick und eder bekanntschaft von karen einer australierin, die mir viel ueber einige trials erzaehlt hat. nur schade das immer noch einige gesperrt sind. dazu gabs mal wieder einen sonnenuntergang vom feinsten und aerger mit millionen von ameisen vorm zelt. dazu moskitos und muecken. was will man mehr. am naechsten tag wieder blauer himmel. ich ein tal weiter gelaufen zu einem kleinen see. spinnsweben auf dem pfad sagten mir, dass ich wahrscheinlichallein dort sein wuerde und so war es auch. meine hoffnung auf einen schoenen zeltplatz wurde erfuellt und so genoss ich den abend mit baden und traeumen. ich am seeufer um den halben see im wasser gewatet mit der folge, dass ichn nachts jede stunde raus musste;). um sechs bekam ich besuch von einem paerchen aus hobart, die allerdings wieder zurueckgelaufen sind. am abend keine welle auf dem see und farben, kann ich nicht beschreiben. am morgen natuerlich wieder blauer himmel. da um halb sechs am abend mein bus richtung osten fuhr hab ich mich zeitig auf den rueckweg gemacht. der weg am see entlang war zwar nicht wirklich das was ich mir darunter vorgestellt hatte, aber dafuer konnte ich im see baden, als ich zurueck am parkeingang war. mit dem bus gings nach ouse und von dort am naechsten tag in den mt field np. dort hab ich noch zwei tage relaxt und eine zwei meter lange tigersnake gesehen und eine weitere in meiner zeltapsis. war ich vielleicht erschrocken. heute hatte ich mal wieder glueck und sven einen schweizer getroffen. auf dem weg aus dem park hat er mich auf einen aussichtspunkt eingeholt und wir sind zusammen weitergelaufen. danach zusammen nach hobart gefahren. jetzt gehts was essen. morgen in die stadt einkaufen und dann nimmt er mich mit nach cookle creek, von wo aus ich den south coast track starten werde. meine kameraakkus sind auch wieder voll bis dahin. glueck brauch der mensch. hab keine lust mehr zum schreiben, weil hunbger!!!!! also bis die tage:)

13.2. Queenstown
acht tage - 1 traumhaftes wetter sind vorbei mit einen noch traumhafteren finale im cradle mountain nationalkpark.
tag 1: nicole und martin haben mich noch bis zum supermarkt nach burnie gebracht, wo ich mich fuer die naechsten tage mit proviant eingedeckt habe. danach gings zur post und nach ner weile durch die stadt laufen mit dem bus nach penguin an der nordkueste. um die 30 grad liessen mich schwitzen, vor allem auf dem weg zu meinem trail nach cradle mountain, dessen anfang ein wenig weiter oben lag. dort gings zum glueck gleich in den wald, wo es ein ganzes stueck kuehler war. drei stunden bin ich noch gelaufen, bis ich einen schoenen platz am leven river gefunden habe. dort gings erstmal ins wasser und danach durfte ich feststellen, dass ich im supermarkt die falsche sauce fuer meine spaghetti gekauft hatte. mild mince curry anstatt bolgnese. das zeug ist so scharf gewesen, dass ich meine spaghetti in etappen essen musste. zumindest sind nun alle ueberfluessigen bakterien im magen alle tot.
tag 2: bei anhaltend blauem himmel gings weiter durch den regenwald, jedoch gleich maechtig bergan. ich hatte keine grossen erwartungen an den trail, doch ich wurde maechtig ueberrascht. immer auf und ab und vor allem keine menschenseele. na ja, bis auf das kleine dorf durch dass ich musste. 10 km strasse hiess es zu ueberwinden;) die letzten drei hat mich ein deutscher auswanderer mitgenommen, der zum levenriver baden wollte. er gab mirt auch gleich einen guten tip fuer einen zeltplatz, der sich als wirklicher glueckstreffer rausstellte. ein toller pool im fluss mit kleinem sandstrand und trotz dem tiefen tal noch lange sonne. meine 1 tuete bolognese habe ich rationiert damit sie fuer drei toepfe reicht und so bin ich mit etwas ruhigerem magen eingeschlafen.
tag 3: etwas wolkiger gings weiter am leven river entlang, bis ich auf halber strecke zwei australier getroffen habe. sie waren total ueberrascht mich zu sehen, vor allem weil sie fast zwei stunden vorsprung hatten. wir unterhielten uns eine weile bis ich meiner wege ging und diesmal recht lange nach einem mich zufriedenstellenden zeltplatz suchen musste. der wald nahm kein ende bis ich schliesslich auf der anderen flussseite eine kuhweide erblickte und so durchquerte ich den fluss und durfte mich nach zeltaufbau mit kuehen und jeder menge fliegen rumaergern. die kuehe bekam ich recht leicht in den griff doch gegen die fliegen und spaeter auch muecken war ich wehrlos. also ab ins zelt nach einem bad im fluss und etwas musik gehoert.
tag 4: es gibt tage, von denen weiss man nicht was man halten soll. wieder war ein stueck strasse angesagt, doch da absolut kein hinweis auf den trail zu finden war, bin ich 15km umsonst gelaufen, bis ich mir sicher war falsch zu sein. zurueck kam zum glueck das erste auto an diesem tag und die netten australier darin brachten mich auch gleich noch zum track. 500m haette ich strasse laufen muessen, doch der aerger war sogleich verflogen, als, als mir vier fliegenfischerinnen ihren restlichen kuchen ueberliessen. sorry, we don't have a fish, meinten sie. tja und als ich mein zelt aufgebaut hatte fing es maechtig an zu regnen. timing nennt man das. immer wieder gab es heftige schauer und der wind frischte auch auf. um sechs kam ein man mit seinem jeep und fragte mich, ob ich seine frau mit ihrer schwester gesehen haette und ob hier der penguin cradle trial waere. nein und ja gab ich ihm zur antwort doch nicht lange dauerte es bis die zwei eintrafen und ich wusste warum ich die 15km strasse gelaufen bin. es war der horror dort oben meinten die zwei und sie waren froh wenn auch glitschnass unten zu sein. auch sie gaben mir ihren verbliebenen kuchen und so gings diesmal trotz rationierter bolognese sauce gut genaehrt ins bett.
tag 5: es sah so aus, als ob sich das wetter wieder zum guten wendete und so bin ich wie fast;) immer zeitig aufgebrochen. knapp 1000m gings hinauf und auf dem weg fand ich einen trekkingstock. der ist bestimmt von den zwei australiern, die ich getroffen hatte und nahm ihn mit. und bald darauf kamen sie mir auch entgegen. allerdings passte der stock farblich nicht zu ihren. ihnen hatte es ein zelt zerlegt in der nacht und sie fragten mich, wo ich denn geschlafen hatte. ich sagte ihnen natuerlich nicht, dass ich den tag auf der strasse verbracht hatte, sondern sagte ihnen, dass ich wegen dem wetter einen tag gewartet haette:) lustigerweise war einem von den zweien ein stock gebrochen, sodass ich ihm den gefundenen geben konnte. nachdem ich oben angelangt war gabs erstmal zweites fruehstueck und danach gings mit handschuhen und voller montur hinein in den sturm der ueber den pass fegte. dachte ich zumindest, denn der wind war wie weggeblasen - gutes deutsch - als ich auf die andere kammseite kam. nur noch wenige wolken waren zu sehen allerdings auch gar kein wasser mehr . dafuer der cradle mountain in noch weiter ferne. da es absolut kein wasser gab auf dem langen kamm, hab ich mal wieder nen gewaltmarsch hingelegt. 22km luftlinie und das in den bergen, da hab ich maechtig gestaunt als ich auf mein gps gesehen hatte am abend. der zeltplatz war nicht ganz so toll, aber es gab nen kleinen pool und so gut wie keine fliegen.
tag 6: da war ich nun im cradle mountain nationalpark und war echt begeistert. viel wald maechtige berge und auch die trampelmdem touris hielten sich in grenzen. bis zum vistorcenter fuehrte der trial und von dort bin ich mit dem shuttle zum dove lake gefahren. an einer schoenen ruhigen bucht am see machte ich mittag, bis mich eine horde schreiender chinesen vertrieben hat. vor lauter aufregung hab ich glatt meinen einzigen loeffel verloren. es war wieder ein sonniger tag und so bin ich gut gelaunt durch den park gestiefelt. war an paar kleinen seen baden und freute michte ueberrascht ueber die ruhe hier.in einiger entfernung wuetete ein buschfeuer und am nachmittag liefen die ranger mit motorsaegen rum und klienten die wege. so hab ich meine schoene badestelle verlassen und bin zu einem weiteren see gelaufen. dort gabs ne schoene campsite und baden war ich auch nochmal. allerdings machte mich mein vergessener loeffel etwas ratlos. aus einer flasche schnitt ich mir einen provisorischen und mit staebchen hab ich es auch versucht. es war beides nicht so das ideale. doch wie immer hat andreas glueck und die vier jungen australier in der huette haben mir einen gegeben, da sie nur einen tag unterwegs waren. danke Lucie! so konnte ich recht zivilisiert meine curryspaghetti essen und ohne grosse sorgen einschlafen.
tag 7: der morgen war ein traum. keine welle auf dem see schleierwolken am himmel und somit ein sonnenaufgang vom feinsten. halb sechs hat es mich aus dem zelt getrieben und ich konnte mein glueck kaum fassen. langsam faerbte sich der cradle mountain rot. der see dampfte und der regenwald spiegelte sich im see. da fehlt echt der knopf zum zeit anhalten. um acht hab ich mich auf den weg gemacht und war somit voellig allein unterwegs. es war eine traumhafte ruhe und die farben waren unheimlich kraeftig. die alten vilkane erhoben sich aus der landschaft und so merkte ich gar nicht wie steil es bergan ging. an einem kleinen rinnsal gabs fruehstueck und dann entschied ich mich mir einen schoenen platz fuer mein zelt zu suchen und ohne rucksack ein bisschen durch die landschaft zu stiefeln. an einem versteckten see wurde ich fuendig und so konnte ich das einmalige wetter ganz unbeschwert geniessen. gegen abend wurde es immer ruhiger und es wartete ein fantastischer sonnenuntergang auf mich. der tag endete wie er begonnen hatte: mit einem maerchen an farben.
tag8: nebel, als ich aus dem zelt sah, doch der lichtete sich mit aufgehender sonne und so ging das maerchen weiter. ich wills ja  nicht beschreien, aber mit dem wetter meint es irgendjemand gut  mit mir. wieder gings zeitig los und kurz darauf traf ich einen ranger, der sich mit einem anderen trekker unterhielt, der am wegrand zeltete. sie blickten etwas ueberrascht und wir unterhielten uns eine weile. ich gestand dem ranger, dass ich am see gezeltet hatte und er mir, dass er nach hobart faehrt. ich war noch nicht schluessig, wie ich in den mount field np fahren wollte und hobart war nicht unbedingt mein traumziel. ich lief in aller ruhe aus dem park und genoss die morgendliche stimmung. schlisslich entschied ich mich nach queenstown zu trampen. vor allem weil die netten maedels im visitor center eric den ranger nicht erreichten. aber andreas hat wie immer glueck. nachdem er eine stunde gewartet hatte kam der bus nach strahan, der nur zweimal die woche faehrt. ich hielt ihn an und er fahrer meinte ich muesse bezahlen. kein problem sagte ich und so gings ab nach queenstown. ganz entspannt konnte ich die landschaft geniessen und nachdem alle ausgestiegen waren setzte ich mich neben den fahrer und wir unterhielten uns. 29 jahre faehrt er die strecke schon. die stillgelegten minen und groessstenteils beendete forstwirtschaft bereiteten den menschen hier grosse probleme. dazu der starke austr. dollar, wodurch sehr wenige touriten kaemen. seine familie lebt deswegen schon auf dem mainland, doch er will nicht fort hier. ich kann ihn zwar nicht verstehen, denn queenstown ist ein krauss, doch so ist das halt mit den "alten" leuten. bezahlen musste ich jedenfalls nix. er sei der boss meinte er nur. okay meinte ich. dann sehen wir uns morgen auf dem weg zum mount field np. ich zum hostal und ab in die stadt. schliesslich warten ja einige auf neuigkeiten aus tasmanien:) das wars erstmal und wie gesagt ich werde in den mount field np fahren, wo es hundert meter hohe baeume geben soll. danach weiss ich noch nicht genau, da im sueden fast alle trials gesperrt sind, wegen dem buschbraenden. mal sehen aber macht euch keine sorgen. ich pass auf mich auf.

5.2. Arthur River, Burnie
So, da bin ich wieder und ich bin echt ein wenig traurig, dass die zeit am ozean so schnell vorbei war. es war eine wunderschoene tour ohne wegsucherei und hungersleiden;)
tag1: 20km sandstrand mit meterhohen wellen und blauem himmel. einen toten delphin hab ich am strand gefunden ansonsten wars easygoing:) bis zu einem tollen zeltplatz an einem kleinen see direkt am ozean. abends bekam ich besuch von zwei australiern mit ihren soehnen und wir haben ein feuer gemacht und ich musste sogar ne flasche bier trinken. allerdings war ich froh als sie endlich gingen, denn sie holten dann noch whisky raus und die zwei kleinen jungen taten mir auch leid die schon fast im stand geschlafen haben.
tag 2: die erste kleine ortschaft habe ich passiert und dann fing es leicht an zu regnen. den strand musste ich auch verlassen, da die kueste zu steil wurde und so bin ich einem 4wd track gefolgt. die landschaft wurde huegeliger und es war kein easygoing mehr. aber bisschen abwechslung kann ja nicht schaden. nach zwei stunden durch buschbrandgebiet bin ich an einer bucht gelandet und hab mein zelt aufgebaut. der abend wurde noch recht schoen und so hatte ich hoffnung auf besseres wetter.
tag 3: noch knapp eine stunde wars bis zum naechsten ort, doch daraus wurden 3. eine regenschauer der kraeftigen sorte lies mich eineinhalb stunden unter einem baum verweilen. nach weiteren eineinhalb stunden hab ich nen tollen platz am strand gefunden und glaub meinen schoensten sonnenuntergang meines lebens gesehen. unbeschreiblich die farben. von lila bis blau und von rot bis orange, gelb. dazu wolken, meer und ne briese wind. werd ich nie vergessen.
tag 4: riesige sandduenen lagen rechts von mir und wieder hatte ich etwa 20km sandstrand hinter mir gelassen. ab und zu ein schauer doch es war angenehm warm. easygoing;) der naechste tolle sonnenuntergang.
tag 5: die kueste wurde felsiger und nach 5 stunden war ich am piemann river. in dem kleinen ort musste ich jemanden finden der mich ueber den fluss bringt und das war zum glueck schnell erledigt. zwei junge kerle sagten mir wem das boot am kai ist und das aeltere paerchen - denen das boot gehoerte - luden mich erstmal zu nem kaffee ein und kekse gabs auch. nach ner stunde smalltalk gings mit 50 sachen uebern fluss und auf der anderen seite hab ich gleich mein zelt aufgestellt und waesche gewaschen, gebadet und bin ein wenig durch die gegend gelatscht.
tag 6: am morgen gabs kurz sonne und dann bin ich den halben tag durch nebel gelaufen. war komisch die wellen aus dem nebel kommen zu sehen und die welt war auf einmal total klein geworden. fast wie in der trumann show. von den rieseigen bis zu hundert meter hohen sandduenen hab ich nicht viel gesehen. irgendwann hab ich dann mittags mein zelt aufgebaut und pause gemacht, da es echt keinen spass mehr gemacht hat. ausserdem kommt gegen mittag immer die flut und so muss ich in weichen sand den das wasser nie erreicht und das ich echt kein easzgoing;) um 3 wurdes besser und und ich hab doch noch etwas gesehen von der kueste. ausser dem stattete mir ein wombat einen besuch ab und ich habe seit dem drei riesige muscheln im gebaeck. in zukunft gibts also einen tag weniger proviant. am naechsten tag herrlichstes wetter und immer noch meterhohe wellen. ich war beden in ner geschuetzten bucht und hab insgesamt 27km luftlinie zurueckgelegt. dementsprechend kaputt war ich am abend und konnte kaum noch laufen. ne massage haette echt gut getan. wieder bekam ich besuch von einem wombat und diesmal konnte ich mich auf fuenf meter an ihn heranschleichen. ein wunder das die drolligen kleinen baeren keiner wegfaengt.
tag 7: ein ruhiger tag mit viel baden. mittag hab ich schluss gemacht, da es nur noch 15km bis arthur river waren. hab waesche gewaschen und mich auch;) ansonsten war faulenzen angesagt.
tag 8: letztes stueck bis arthur river. fast nur sandstrand und wieder blauer himmel. das wetter ein traum und das im regenreichsten gebiet tasmaniens. immer mehr kleine siedlungen fanden sich am strand und punkt eins war ich in a. r. dort hab ich am bootsanleger mittag gemacht und mich danach an die strasse gestellt. nach 15min hielten martin und nicole aus dresden mit ihrem kleinbus an und nahmen mich bis nach burnie auf den zeltplatz mit. sie sind schon ne weile in australien unterwegs. tja das war meine kuestentour und es gibt sicher noch viel mehr zu erzaehlen, doch dazu bin ich bei dem schoenen wetter zu faul! ;) morgen gehts einkaufen und dann nach penguin. von dort zu fuss nach cradle mountain. keine ahnung wie lange das dauert. 80 km und dann will ich noch paar touren im cradle mountain np machen. also sag ich ciao und bis demnaechst.


28.1. Strahan
von bronte park gings per lift zum lake st. clair. nach einem langen gespraech mit einem ranger konnte ich einige informationen mehr mit auf meinen wegnehmen und bin zum mount rufus aufgebrochen. knapp 1500 meter ist der hoch und auf dem weg dorthin hat mich der regen wieder eingeholt. also ein halber tag paus im zelt und am naechsten tag gings uebern gipfel zurueck zu hauptverbindungsstrasse nach westen. weiter per lift zum parkplatz am frenchmens cap trail. von dort weiter zu fuss durch urwald, durch knietiefe moore und hinauf wieder hinauf auf 1500m. den trail kann ich nur jedem empfehlen. farne so gross wie palmen, wasser ohne ende und berge so weiss wie in de dolomiten. obe auf dem frenchmens cap reichte die aussicht bis zum ozean und ringsum waren nur wald und berge zu sehen. ein traum. einen seitentrip zum ireneabyss haette ich mir lieber gespart, denn am morgen danach regnete eswie aus eimern. in 15min war ich glitschnass, doch ich musste zurueck, da der weg sehr steil war und im nassen kaum gehbar. aber es wartete ja eine huette auf mich und so konnte ich meine klamotten am ofe trocknen. ausserdem hab ich mal wieder paar tollteasutralische bushwalkerkennen gelernt. war ne toller abend auf der huette. nach insgsamtfuenf tagen war ich wieder an der strasse und bin nch strahan getrampt., hierhabe ich  heute eine bootstour auf dem gordonriver, dem groessten fluss tasmanien s gemacht und ein wenig entspannt. jatzt gehts zum supermarkt und zur tankstelle und danach an den southern ocean und u fuss bis arthur river im norden. hoffe das wetter haelt. im letzten jaht gabs hier 5000mm regen. wird also etwas dauern bis ihr wieder was von mir hoert.

21.1. Bronte Park
erstmal sorry, dass ich mich nicht gemeldet habe, aber mit dem internet ist das nicht so einfach hier. meine tour von mole creek aus war gleich zu beginn ein ziemliches abenteuer. die landschaft hier ist echt ein traum, aber total schwierig zudurchqueren. dazu ist das wetter wechselhaft von frost  bis 30 grad. naja, war trotzdem echt toll meine hochlanddurchquerung. kam mirfast vor wie in der hardangervdda in norwegen, nur dass hier kaengeruhs rumspingen und viel mehr wald vorhanden ist. der war es auch der mich vor soeinige probleme gestellt hat und aus den 7 gleich mal zehntagegeworden sind. war echt fertig als ich in bronte park angekommen bin und werde nicht gleih wieder ohne einenweg durch die gegend laufen hier. vor allem wenn man einer tigersnake in die augen gesehen hat ist das ein mulmiges gefuehl, durchs gestruepp zu riechen!  dazu gabs einen tag regenpause und die letzten zwei tage hatte ich so gut wie nicht mehr zu essen. irgendwie hab ichs aber bis bronte park geschafft und dort gabs dann erstmal was deftiges zu essen. ausserdem wurde ich am letzten tag mit einem tollen sonnenaufgang und maerchenhaften farben belohnt. der nebel hing ueber den mooren, keine wolke am himmel und keine welle auf dem see vor meinem zelt. alle schinderei war vergessen. tolle typen habe ich getroffen unterwegs, den nationalpark der walls of jerusalem habe ich durchquert, illegal auf dem overlandtrack binich gelaufen - 2km - und die kaengeruhs sind echt der hit. eins hat glattwegeinen crashhingelegt, als es vor mir weggerannt ist. mit den schlangen kann ich mich allerdings nichtso richtig anfreunden. sie tauchen immer dann auf, wenn man sie am wenigsten erwartet. sie sind schwarz und die groesste war bisher etwa 1 1/2 meter lang. meistens jedoch fluechetn sie wenn sie einen bemerken. nachdem ich den overlandtrack wiederverlassen hatte ging mein abenteuer eigentlich erst richtig los, waehrend die ersten fuenf tage eigentlich recht entspannt waren. ichhaette den track eigentlich nur zu ende laufen muessen und waere in zwei tagen in tagen in bronte park gewesen, doch die aussicht mit 30 anderen auf einem zeltplatz zu hocken trieb mich wieder in die wildnis. tjaund dann stand ich im nebel,sturm und regen. ohne weg. dschungel, wasserloecher, felsebrocken so gross wie haeuser. 10km luftlinie am tag, mehr waren nicht drin. etliche seen musste ich umgehen und dschungel vom feinsten war im weg. aber mein rucksack haelt bisher alles aus. bin echt stolz auf meine entwicklung;) irgendwann war ich dann in bronte park am generel store und hab nen halben schinken und nen halbes brot verdrueckt.




10.1. Mole Creek
Die erste woche ist um und sie konnte schoener nicht beginnen. cape barren island - ein traum! jeden tag baden im ozean, jeden tag schwitzen in der sonne. zwar konnte ich die insel nicht komplett umrunden, da es zu trocken war, aber trotzdem habe ich viele tolle plaetze entdeckt. endlose sandstraende und dazu fast spiegelglatte see. leider hab ich ziemlich zutun gehabt trinkwasser zu finden und war manchmal halb am verdursten. eine nacht hab ich an einer steilkueste gezeltet, da dort eine quelle aus den felsen trat, doch dafuer wurde ich von der flut eingeschlossen und musste am morgen fast nen kilometer durchs meer waten. warten bis zur ebbe wollte ich nicht, da ich der sonne etwas aus dem weg gehen wollte. schlangen sind mir jetzt keinen uebern weg gelaufen bzw. gekrochen, dafuer haben jede menge kaengeruhs  verschrocken das weite gesucht, als sie mich gesehen haben. davbei hab ich doch fast ihre haarfarbe. es gibt zwar jede menge kleine fluesse die aus den bergen kommen, aber durch die gezeiten sind sie bis weit ins land hinein versalzen und durch das dichte gestruepp hat man keine chance ans wasser zu kommen. zum letzten tag fing es dann noch heftig an zu stuermen und die see wandelt ein ihr gesicht zu einem rauschenden ungetuem. nicht auszudenken, wenn mir das tage zuvor passiert waere, als ich vom meer eingeschlossen war. bisschen glueck gehoert halt dazu. baden war nicht mehr aber puenktlich zum rueckflug hat sich das wetter wieder beruhigt. dieser startete sogar zwei stunden frueher, so dass ich den bus nach mole creek noch bekommen habe. heute gehts auf den zeltplatz hier und morgen will ich die berge hinauf ins zentralplateau nach bronte park, vorbei an den walls of jerusalem. wird rein theoretisch wieder ne woche dauern. also sag ich bye, bye bis demnaechst

2.1.
Bin gut angekommen hier unten und mein rucksack hat die rabiaten kofferwerfer auf den flughaefen auch ueberlebt. 25 grad und sonne werden wohl bald fuer nen sonnenbrand sorgen. morgen gehts mit dem flieger noch das stueck bis cape barren island und dann geht erst ma zur eingewoehnung eine woche am meer entlang rund um die kleine insel. bis dahin also