Lyrics


Befangen von den Farben,
lausche ich hinein in die Stille.
Alles was ich dort höre,... fühle,
ist das Glück in meinem Herzen.


Einsam, allein...
und trotzdem vereint.
Mit etwas Wunderbarem.


Ein zarter Hauch,
kribbeln im Bauch.
Wärmendes Licht,
die Farben vermischt.
Tosende Wogen,
der Horizont gebogen.
...
Ich lebe!


Erhaben schweben Sie über mir,
werfen lautlos ihre Schatten.
Sie lassen mich träumen
von einer anderen Welt.



Die Erde dreht sich nicht mehr

Sie war ein pures Paradies
Bis jemand sie den Menschen ließ.
Geschaffen für die Ewigkeit
War sie nun dem Tod geweiht.
Stürme, Kriege,… zu viel Regen
Alles nur der Menschen wegen.
Der Weg zurück, der ist nicht mehr
Das Paradies, es ist für immer leer.
Verkauft, verspielt, verraten
Durch der Menschen dumme Taten.
Bescheidenheit war nicht ihr Ding.
Sogar, als alles Feuer fing.
Sie glaubten an Gott oder sonst irgendwen
Anstatt die wahre Misere zu sehn.
Zu viel hatten sie genommen
Und nun war alles längst entronnen.
Ein wenig Respekt, ein wenig Vernunft?
Nein, alle waren nur abgestumpft.
Vom Luxus betäubt, herrschte Gleichgültigkeit
Doch unaufhaltsam kam die trostlose Zeit.
Als die Farben verschwanden
Haben sie da gestanden.
Voller Angst hinauf zum Himmel sie schrien
Wo lange schon keine Sonne mehr schien.
Eisige Kälte nahm sie gefangen
Während sie zitternd um Fassung rangen.
Keiner von ihnen wollte versteh‘n
Doch die Erde hörte auf, sich weiterzudreh’n.